3 Punkte: Europa-Sinn, Gesundheit, Serge Gnabry

Und nochmal drei Punkte zu Werder Bremen, weil es aktuell so viel zu schreiben gibt. Unsortiert wie immer.

1) Europa-Sinn

Zuletzt schrieb ich hier über Werders Europa-Träume und -Chancen, die Sinnfrage hatte ich dabei ausgeklammert. In den Debatten über die Bremer Ambitionen las ich zuletzt immer wieder, die Europa League „komme zu früh“ für das Team. Mich verwirrt das etwas, obwohl ich das verstehe und inhaltlich durchaus teile. Schon klar: Es gibt weitaus mehr negative als positive Beispiele für Teams, die mal am Rande ihrer Leistungsfähigkeit mit etwas Glück und der Gunst der Stunde in die Europa League gespült wurden. Die Doppelbelastung mit unattraktiven Donnerstagabendspielen in Belgien und der Ukraine und der wochenendlichen Bundesliga fordert dann meist ihren Tribut, der sportliche Erfolg bleibt aus, man kennt das ja alles. Abgesehen davon, dass man da jetzt sooo viel Geld auch nicht verdient und der Charme des Wettbewerbs mit der Live-Übertragung bei Sport1 schon gut eingeordnet ist. Und klar: Das kann natürlich auch Werder passieren, sollte es im restlichen Saisonverlauf soweit kommen. Aber was bitte ist denn die Alternative? Extra Spiele verlieren, um nicht nach Europa zu müssen? Ist das vielleicht der Grund für die Formkrisen von Köln über Frankfurt bis nach Berlin? Nein. Wer kann, soll sich für Europa qualifizieren – und dann das beste daraus machen. Einer muss den Job ja machen – und die Qualifikation sollte keine strategische Entscheidung sein. Angst vor der Doppelbelastung wäre das falsche Signal (wenn auch inhaltlich sicher nicht unbegründet). Nach Jahren der Enthaltsamkeit nehme ich jeden Werder-Erfolg dankend an. Die Konsequenzen auch (Lesetipp: Weser-Kurier über mögliche Europa-Auswirkungen).

2) Gesundheit

Ich spreche das Thema noch einmal an, weil es nach dem Nordderby-Sieg etwas abgesoffen ist. Es ist auch kein Bremer Thema, sondern ein sehr allgemeines, aber es kam bei Werder eben im Vorfeld des HSV-Spiels auf: Wenn Robert Bauer zehn Tage nach seiner Bänderverletzung (Außenbandriss) in Rekordzeit wieder auf dem Rasen steht, ist das mit Sicherheit nicht nur eine tolle Geschichte. Und sicherlich auch nicht konsequent vom Punkt der Nachhaltigkeit gedacht. Es gab dazu ja durchaus kritische Stimmen und Anmerkungen, die ich hier gerne nochmal unterstütze. Natürlich will jeder Profi so schnell wie möglich wieder spielen und natürlich wird die medizinische Betreuung immer besser, aber da gibt es auch Grenzen. Ich will auch gar nicht klüger schnacken als die medizinische Abteilung der Bremer, den konkreten Fall Bauer (oder dann bald Caldirola oder Delaney) kann ich auch gar nicht bewerten. Aber vielleicht sollten die, die jetzt dem „harten“ Bauer applaudieren, in Zukunft nicht mehr ernsthaft an Debatten um die zu hohe Belastung der Profis teilnehmen. Und vielleicht muss ein Verein einen Spieler mit seinem Tatendrang auch mal vor sich selber schützen. Wie auch immer. Man ist gut beraten, ein gesundes Maß zu finden. Mit der Betonung auf gesund.

3) Serge Gnabry

Dass Werder Bremen das Nordderby am 29. Spieltag gewinnt, konnte ich mir Ende 2016 schon irgendwie vorstellen. Dass es aber einen Sieg gibt, bei dem Serge Gnabry und Claudio Pizarro von der Ersatzbank aus mitjubeln, ist schon sehr erstaunlich. Und das spricht nicht gegen Gnabry und Pizarro, sondern für Werder Bremen. Das Team ist stark geworden, Gnabrys Rolle als Alleinunterhalter ist nicht mehr so gefragt wie noch in der Hinrunde. Das ist rundum positiv. Aber natürlich liegt das Thema auf der Hand: Was wird nun mit Gnabry? Wechselgerüchte gab es ja seit seiner Ankunft in Bremen, da wundert es wenig, dass nun vermehrt Stimmen laut werden, die den Nationalspieler im Sommer zu Geld machen wollen. Tenor: Werder braucht den nicht mehr, ist auch so stark genug. Ich sage mal: Vorsicht! Wenn es so läuft wie aktuell, mag das stimmen, aber es kommen auch leider wieder andere Zeiten. Es gibt nun wirklich keinen Grund, jetzt irgendwie an Gnabry rumzumeckern oder ihn gar abzuschreiben. Natürlich ist ein Sommer-Transfer immer ein Thema und wenn es so kommt, ist das auch okay. Und wenn nicht, hat Werder auch in der Saison 2017/18 einen Profi der Extraklasse, der dem Team mal den Arsch rettet, wenn es nötig ist. Notfalls auch mal als Joker – an derartige Luxusprobleme würde ich mich in Bremen gerne wieder gewöhnen. Schöne Grüße an Hugo Almeida!

3 Punkte: Europa-Traum, Europa-Realismus, Veljkovic

Meine 3 Punkte zu Werder Bremen, Mitte April

1) Europa-Traum

Mit dem gewonnenen Nordderby gegen den HSV ist das Thema Klassenerhalt für Werder erledigt (ich darf das heute schon sagen, die Verantwortlichen dürfen damit auch gerne noch warten) und das Thema Europa League drängt sich geradezu auf. Weil offenbar kein anderer will und die Teams rund um Werder in der relevanten Tabellenregion allesamt zu den formschwächeren Bundesligisten gezählt werden müssen. Ganz anders also als Bremen. Warum also nicht mal munter und mutig von Europa träumen? Nur weil ich hier vorm Tabellenrechner sitze, fällt noch kein Profi zwangsläufig in ein Formloch. Und ich träume ja auch immer mal wieder, von einer Klippe zu stürzen, ohne gleich daran zu sterben. Auch als Spieler oder Verantwortlicher ist das Träumen übrigens erlaubt, dieses „Bloß nicht an Europa denken!“ halte ich für ziemlichen Quatsch. Warum nicht mal groß denken? Solange man weiter konzentriert arbeitet und als Team derart gut funktioniert, darf man doch denken, woran man will. Ich glaube auch nicht, dass permanenter Überlebenskampf und die entsprechende Angst einen Fußballer dauerhaft beflügeln können. So manchen Spieler dürfte da eher der Ausblick auf das internationale Geschäft zu neuen Höhen anspornen. Das ist natürlich alles keine Patentlösung, aber dieses zwanghafte Vermeiden des Europa-Themas hat doch etwas sehr verkrampftes. Lass doch einfach laufen, Werder – läuft doch momentan ohnehin sehr viel richtig!

2) Europa-Realismus

Angesichts von nur noch zwei Punkten Rückstand auf Platz sechs ist das Thema Europa nun mal auf dem Markt und nicht mehr zu ignorieren. Aber merke: Träumen ist erlaubt, eine Erwartungshaltung nicht. Werder kann es nach Europa schaffen, hat aber nichts zu verlieren. Wer nach der aktuellen Saison als Werder-Fan ernsthaft enttäuscht und unzufrieden ist, soll mit vier Jahren Dutt-Fußball bestraft werden. Also mal zur Sache: Der tolle Lauf in der Rückrunde hat Werder nicht auf einen Europa-League-Platz gebracht, das Team hat noch immer (einen kleinen) Rückstand, muss also in den verbleibenden fünf Spielen mehr Punkte holen als die Konkurrenz. Und die ist zudem zahlreich, was es nicht einfacher macht. Das ist also eine Riesenaufgabe, doch hat das Bremer Restprogramm in dieser Hinsicht richtig Charme. Zunächst geht es zur komplett undankbaren und schweren Aufgabe nach Ingolstadt – gibt es dort keinen „Dreier“, hat sich das Thema Europa schon nahezu erledigt. Dann aber gibt es zwei direkte Duelle mit den Tabellennachbarn aus Berlin und Köln, da geht es dann um die „Big Points“, bevor zum Saisonausklang die Champions-League-Teams aus Hoffenheim und Dortmund warten. Mindestens neun, besser zehn Punkte müssen es wohl noch werden für Werder, will man am Ende tatsächlich in der Europa League landen. Ich halte das für enorm schwierig (in der Hinrunde holte Werder aus diesen Partien acht Punkte), selbst für ein derart selbstbewusstes Team mit einem so tollen Lauf. Aber es wäre lediglich eine Überraschung mehr in einer an Überraschungen ohnehin sehr reichen Bremer Saison.

3) Milos Veljkovic

Ich habe mich ja bereits an anderen Stellen als Fan von Milos Veljkovic geoutet, möchte das aber noch einmal wiederholen. Der junge Serbe ist für mich einer der am meisten unterschätzten Bremer Spieler der Saison, er leistet Woche für Woche sehr solide Arbeit und ist ein starker Grund dafür, warum Werder die Rolle als Schießbude der Liga inzwischen los ist. Um Veljkovic zu verstehen, sollte man nicht nur auf die Top-Aktionen der Spieler achten, sondern auch darauf, was sie alles nicht machen. Da ist Veljkovic sehr auffällig stark: Er macht kaum nennenswerte individuelle Fehler,  spielt (bis auf die ganz normalen menschlichen Ausnahmen) auf sehr solidem Niveau (in den Kicker-Noten ist er der zweitbeste Bremer Abwehrspieler) und entwickelt sich super. Das geht manchmal etwas unter angesichts der spektakulären Aktionen von Gnabry und Kruse oder der dominanten Auftritte eines Delaney. Veljkovic hat sich ein kleines Sonderlob verdient. Das bekommt er hiermit von mir. Weiter so, Milos!

Fünf Antworten, die sich jeder auch anders selbst geben kann

Am besten, man interviewt sich einfach selber. Zu fünf der Fragen, die Werder-Fans Anfang März 2017, auf Platz  14 der Bundesliga-Tabelle stehend, am meisten umtreiben. Fünf Antworten zur Bewahrung des Ruhepulses, schrägen Bildern, offenen Entscheidungen und der fehlenden Lust, Urteile zu fällen.

Neun Punkte aus drei Spielen – hat sich Werder jetzt „gefangen“?

Ich glaube nicht, dass Werder Bremen sich jemals „fängt“, die Vorstellung ist mir jedenfalls sehr fremd. Denn sie setzt eine Idee von einer Stabilität als Normalzustand voraus, von der ein Team in Krisenphasen abweicht. Diese Stabilität habe ich bei Werder aber eigentlich nie gesehen, nicht mal in den Champions-League-Jahren unter Thomas Schaaf. Schon dort wurden reichlich Gegentore kassiert und Führungen verspielt, was aber zumeist egal war, weil man mit dieser unfassbaren Offensive eben vier, fünf Tore schießen konnte, zur Not auch mal sechs. Die Offensive ist längst weg, geblieben ist die fehlende Stabilität. Egal unter welchem Trainer, es wechseln sich überraschend gute mit erschreckend schwachen Auftritten ab. Spielern wie Clemens Fritz, die schon lange dabei sind, geht doch schon seit Jahren die Semantik aus beim Versuch, das zu erklären. Würde man einen Mittelwert der Bremer Leistungen ermitteln, läge kaum ein Spiel auf diesem Wert, sondern viele weit drunter und einige weit drüber.

Alexander Nouri hat die Kurve gekriegt – wann bekommt er einen neuen Vertrag?

Was Alexander Nouri definitiv erreicht hat: Er hat die Varianz der Werder-Auftritte in recht kurzer Zeit erheblich verkleinert. Von skripnikschen oder duttschen Talsohlen ist Bremen inzwischen ein ganzes Stück entfernt, und das unabhängig vom Gegner. Wahrscheinlich ist es schlichtweg die Kehrseite der Medaille, dass auch die ganz großen Spektakel-Tage rar geworden sind (Skripnik hatte diese z.B. im DFB-Pokal immer mal wieder drauf). Ich bin mir bei Nouri aber weiterhin nicht sicher, ob das Bild von der Kurve das richtige ist. Ich habe eher den Eindruck, dass Nouri und sein Trainerteam relativ konsequent geradeaus steuern, seit sie das Ruder übernommen haben. Den Eindruck einer Kurve vermitteln lediglich die  Punkte, die Werder geholt hat -phasenweise keine, dann viele in Folge. Entwicklung des Teams und der Spieler, Strukturierung des Kaders, taktische Fortschritte, Ergebnisse – all das muss man als Gesamtpaket bewerten, mögliche Alternativ-Ideen hinzuziehen und dann eben entscheiden, ob man Nouri bei Werder eine erfolgreiche Zukunft zutraut, oder eben nicht. Ich finde, dass es dafür durchaus Ansatzpunkte gibt, möchte aber von jedweder Sentimentalität absehen und mich lieber freuen, dass ich nicht Frank Baumann bin und hier weitreichende Entscheidungen treffen muss.

Felix Wiedwald dreht gerade auf – wird er Werders Torwartproblem seit Tim Wiese nun beenden?

Werder Bremens Torwartsituation in der aktuellen Saison ist für mich ein gigantisches Rätsel. Und ein weitgehend ohne Not selbstverschuldetes Problem. Ob man Wiedwald nun für bundesligatauglich hält oder nicht – Werder hat ihn als Nummer 1 in die Saison geschickt, ihn dann früh abgesägt, um in Jaroslav Drobny einen Torwart zu installieren, der sportlich nicht wirklich besser ist. Dass dann durch Verletzungen und Rote Karten immer wieder gewechselt werden musste, ist vielleicht schwarzer Humor des Fußballgotts, es illustriert aber das Dilemma, in das sich Werder selbst hineinrotiert hat. Aus zwei (ich nenne es jetzt mal) durchschnittlichen Keeper macht man keine besseren, indem man sie permanent tauscht und ihnen das Vertrauen entzieht. Dass Felix Wiedwald nun, nahezu aussortiert und in einer gigantischen Stresssituation, seine besten Auftritte für Werder hinlegt, ist sehr bemerkenswert und verdient großes Lob. Daraus aber gleich eine große Zukunft im Werder-Dress abzuleiten, wäre sicher falsch. Über Wiedwald zu sprechen heißt, über die Gesamtleistung und Entwicklung des Keepers seit seinem Wechsel im Sommer 2015 zu sprechen. Auch bei Wiedwald läuft doch im Hintergrund permanent die oben bereits beschriebene Idee des „sich gefangen habens“. Ob die Grundlagen dafür vorhanden sind, weiß ich nicht. Dass Werder den Markt sondiert und im Tor nachbessert (ob nun als Ersatz oder Konkurrenz für Wiedwald) halte ich für ganz normal und auch ziemlich notwendig.

Serge Gnabry spielt so stark – verliert Werder im Sommer doch wieder seinen besten Spieler?

Richtig, Gnabry spielt eine beeindruckende Saison. Ich sage bewusst Saison und nicht Hinrunde, auch wenn seine Leistungen zuletzt etwas schwächer waren. Gnabry ist nicht nur ein junger Spieler, sondern auch ein Mensch, Formschwankungen sind ja normal und zu akzeptieren, Punkt. Überhaupt kann in der Personalie Gnabry nur Positives abgewinnen. Das war ein irrer Transfer von Frank Baumann, völlig egal, welche Rolle nun der FC Bayern dabei gespielt hat oder wie die Modalitäten ausgehandelt waren. Und jetzt spiele Serge Gnabry in Bremen und hilft sportlich massiv weiter. Und wenn er dann im Sommer unbedingt woanders hin will, bekommt Werder Bremen dafür Geld und ist vielleicht sogar noch Bundesligist, da darf der Abschiedsblumenstrauß für den guten Serge ruhig mal etwas üppiger ausfallen. Und bitte keinen Groll gegen den Spieler. Werder ist ein Verein, der eigentlich froh sein kann, überhaupt mal wieder für Topklubs interessante Spieler hervorzubringen. Das spricht ja dafür, dass Werder es insgesamt nicht soooo schlecht macht. Klar ist das bitter, die besten Spieler zu verlieren (Sokratis, de Bruyne, Vestergaard, di Santo, Sternberg [kleiner Scherz]). Aber mal zur Erinnerung: Werder war selbst mal so ein Klub, der sich bei aufstrebenden Vereinen bedient hat. Diese Position hat man selbstverschuldet verspielt. Was sicher Teil des aktuellen Problems ist, was aber andererseits auch nicht dauernd zu beklagen sein sollte.

Claudio Pizarro ist noch ohne Saisontor und oft nur Ersatz – war es das für die Werder-Legende?

Zu den Dingen, die mir wirklich keinerlei Freude machen, gehören Abgesänge auf alte Helden. Noch schlimmer sind Abgesänge auf noch gar nicht so alte Helden. Vor einem Jahr hat Claudio Pizarro, damals 37 Jahre und aus einer schwachen Hinrunde kommend, Werder mit zwölf Rückrunden-Toren in 14 Spielen in der Bundesliga gehalten. Dass nun alles vorbei sein soll, ist schwer vorstellbar. Dass mit 38 Jahren nicht mehr jede Bremer Hoffnung und jeder Bremer Punktgewinn auf einer Pizarro-Gala geplant wird, ist eigentlich auch ein gutes Zeichen. Anders als im Vorjahr gibt es inzwischen anderen Spieler in Werders Offensive, die belastbar sind und Verantwortung zu übernehmen. Serge Gnabry war es in der Hinrunde, Max Kruse hat nun übernommen. Pizarro ist Joker, eine tolle Rolle für ihn – und im Sommer darf der Peruaner dann neu entscheiden, worauf er gerade Lust hat. USA, China, Werder, sonstwas. Kann er alles machen, darf er alles machen. Wird von mir nicht kritisiert – nicht mal, wenn er weiter null Tore schießt und sogar ein Eigentor macht. Und wer Pizarro heute abschreibt, muss sich vielleicht morgen schon revidieren. Allein dafür fehlen mir aber schon Lust und Zeit.

2:0 gegen Darmstadt: Mehr als nur Dusel

Kann man wohl jetzt Serie nennen: Werder Bremen gewinnt beim 2:0 gegen Darmstadt 98 sein drittes Pflichtspiel in Folge und unterstreicht nachdrücklich seine Ambitionen, auch in Zukunft an der Fußball-Bundesliga teilnehmen zu wollen. Ein Vorhaben, das ich natürlich sehr begrüße, und die jüngsten neun Punkte fühlen sich richtig gut an. Ob das aber nun eine nachhaltige Entwicklung zum Besseren an der Weser ist, lasse ich mal gewohnt unbeantwortet.

Wer das Spiel in Wolfsburg (2:1 für Werder) gesehen hat, der weiß warum. Wer die erste Hälfte gegen Darmstadt gesehen hat, weiß es erst recht. Man muss ja nicht so laut auf die Pauke hauen wie der Weser-Report („Werder duselt sich wieder zum Sieg“), aber man kommt nicht so recht an der Diagnose vorbei: So richtig stehen die neun Punkte nicht im Verhältnis zu den gezeigten Leistungen.

Formkurve runter, Punktekonto hoch

Um nochmal etwas auszuholen: Seit Alexander Nouri die Werder-Truppe von Viktor Skripnik übernommen hat, sind diverse Fortschritte und eigentlich kaum nennenswerte Rückschritte im Team zu erkennen. Phasenweise brachte recht guter Fußball (vielleicht der beste seit Jahren) keinerlei Punkte und sogar eine Trainerdiskussion. Seit drei Wochen heißt es dann: Die Formkurve zeigt nicht unbedingt nach oben, aber mit den Punkten läuft es besser denn je.

Gegen Wolfsburg war es ein unfassbarer, nahezu unerklärlicher Glückssieg, gegen Darmstadt allerdings nicht. Da war es ein typischer Sieg im Abstiegskampf (manch einer nennt das gerne „dreckig“), der einiges über Werder durchblicken lässt. Es lohnt sich vielleicht, da nochmal draufzuschauen, auch wenn es schon live über weite Strecken wenig Spaß bereitet hat.

Ich sag’s mit Torsten Frings, was ich sonst sehr selten mache. Der Darmstadt-Trainer analysierte in der Sportschau: „Werder hat in der ersten Halbzeit überhaupt kein Rezept gegen uns gefunden.“ So war es. Nouri hatte sein Team in der offensivst möglichen 4-4-2-Formation in die Partie geschickt, Pizarro rein, Gnabry auf links, Fritz und Junuzovic als Doppelsechs. Offenbar hatte er mit defensiven und destruktiven Darmstädtern gerechnet, die es dann zu bespielten galt. So war es aber nicht. Die Gäste spielten mutig auf, hatten das von Nouri etwas aufgegebene Mittelfeld fest im Griff und kontrollierten Ball und Gegner. Durchaus überraschend, wohl auch für die Bremer Profis auf dem Rasen.

Zentrale Probleme

Werder verlor die Bälle früh, weil Fritz und Junuzovic im Spielaufbau nicht ihre Stärken haben und Darmstadt konsequent und bissig störte. Frings hatte Nouri ausgetrickst, doch verpasste es sein Team, in der Anfangsphase ein Tor zu erzielen. Was man aber auch sagen muss: Je länger die Partie lief, desto schwerer taten sich die Lilien trotz Ballbesitz und guter Spielanlage damit, echte Chancen zu erspielen. Ein Grund, warum das Team Tabellenletzter ist und wohl zu Recht absteigen wird.

Ging die erste Halbzeit noch klar an Frings, glich Nouri in der Pause – mindestens – aus. Seine taktischen Umstellungen griffen allesamt, Werder war jetzt das bessere Team und kam sofort zu klarsten Torchancen, die aber leichtfertig vergeben wurden. Bezeichnend war der Kopfball von Pizarro kurz nach Wiederanpfiff – ich kann mich als langjähriger Werder-Zuschauer nicht an eine ähnliche ausgelassene Torchance des Peruaners erinnern. Läuft nicht bei ihm. An einem Pizarro-Abgesang werde ich mich trotz der schwachen Vorstellung gegen Darmstadt nicht beteiligen.

Kurios war nicht nur der Verlauf des Spiels, sondern auch die Umstände. Werders Problem im Spielaufbau/zentralen Mittelfeld löste sich quasi von alleine, als sich Junuzovic und Fritz binnen kurzer Zeit verletzten und ausgewechselt werden mussten. Sowohl Eggestein als auch Grillitsch machten ihre Sache dann gut, besonders Eggestein war sehr präsent und darf sich als Gewinner des Spiels fühlen – er scheint endgültig im Profiteam angekommen zu sein.

Mit Verlauf und Kruse

Wie schon in den letzten beiden Partien hatte Werder letztlich den Spielverlauf auf seiner Seite – und einen überragenden Max Kruse auf dem Feld. Er kurbelte das Spiel zunehmend aus der Tiefe an, leitete fast jede gute Bremer Szene ein, weil er – im Gegensatz zu den Kollegen – über eine hohe Präzision und ein optimales Timing im Passspiel verfügt. Dass er dann noch vom Elfmeterpunkt die Nerven behielt und in der Nachspielzeit den entscheidenden Konter erst einleitete und dann auch noch cool abschloss, zeigt seine Klasse um so deutlicher.

Ja, Werder hatte gegen Darmstadt das nötige Glück – aber wer gewinnt schon mit viel Pech? Es war aber unterm Strich kein glücklicher Sieg, dafür hat Bremen dann doch zu viel richtig gemacht. Gute Umstellungen des Trainers zur Pause, eine insgesamt ordentliche Abwehrleistung und die am Ende deutlich höhere individuelle Klasse (Max Kruse) haben den Ausschlag gegeben, dass Werder ein solches Spiel gewinnen und sich nun über eine kleine Serie freuen kann.

Wie gut Werder nun wirklich unter Trainer Nouri ist? Schwer zu sagen. Und weder in den null Punkten aus vier Spielen zum Jahresbeginn, noch in den neun Punkten aus den jüngsten drei Auftritten sinnvoll zu bemessen. Am ehesten wohl aus einem Mittelwert alldessen. Nouri hat dem Bremer Spiel ein gewisse Konstanz und einige Fortschritte mitgegeben. Das ist für mich mehr, als ich seit Jahren über Werder Bremen sagen kann. Für den Klassenerhalt kann das durchaus reichen. Auch da hatte ich schon mal weniger Argumente.

Nouri, Werder, Mainz und immer wieder Augsburg

Jetzt hat also Alexander Nouri sein „Endspiel“ gewonnen und Werder Bremen erstmals in 2017 drei Punkte geholt. Ich atme durch, freue mich drüber – aber das waren schon merkwürdige Wochen zuletzt. Vier Niederlagen in Folge sind immer bitter und na klar, da kann man dann auch über den Trainer diskutieren, wenn man will. Ich bin nicht nah genug dran, um mich zur Trainerfrage nachhaltig äußern zu wollen, ich muss mit den Argumenten leben, die auf dem Markt sind. Ich habe vieles gelesen und (wohl auch) verstanden, so recht überzeugend fand ich das aber nicht.

Jetzt, nach dem 2:0-Sieg beim FSV Mainz 05, verstehe ich aber vieles auch nicht so recht. „Die Mannschaft hat es geschafft, ein ganzes Spiel lang kompakt zu verteidigen“, analysiert der Weser-Kurier den Bremer Dreier. Aber war das wirklich so? Hat Werder da jetzt am Samstag wirklich so viel anders gemacht als zuletzt in Augsburg, gegen Gladbach, den BVB oder die Bayern. Gab es eine starke Nouri-Reaktion, ein neues Werder?

Das Spiel nicht immer vom Ergebnis her erklären

Ich sage mal: Nein. Da muss man Nouri wohl gegen seine Fans verteidigen. Manches im Bremer Spiel war in den letzten Wochen sogar besser als gestern in Mainz, aber eben auch brotloser. Mainz hatte eine ganz normale Anzahl guter bis sehr guter Torchancen, mehr hatte der FC Augsburg auch nicht gegen Werder – doch die gewannen 3:2. Besser verteidigt hat Bremen insgesamt also nicht. Die Gründe für den Bremer Sieg sind wohl eher in dem Bereich zu suchen, der den Fußball letztlich ausmacht: Irgendwo hinter dem Komma, im Kleingedruckten. Alles andere hieße, ein Fußballspiel nur vom Ergebnis her zu erklären.

Denn mal im Ernst: Werder Bremen ist unter Alexander Nouri längst keine Wundertüte mehr. Das war so unter Viktor Skripnik, wo nach berauschenden Spektakel-Siegen regelmäßig desaströseste Einbrüche folgten. Jedes Würfelspiel war verlässlicher als der SVW. Nun aber bietet Werder konstant ähnliche Leistungen an. Keine krassen Ausrutscher nach unten, insgesamt Verbesserungen in fast allen Bereichen, aber eben keine gewaltigen Sprünge – die aber auch nicht zwingend zu erwarten sind in der Bundesliga.

So wenig liegt zwischen einem 2:0 und einem 2:3

Nouri hat gegen Mainz gemacht, was Nouri auch zuletzt gemacht hatte. Dieses Mal kamen ein paar Faktoren zu seinen Gunsten dazu: Eine frühe Führung, plötzliche effektive Standards, das nötige Glück im Spielverlauf und ein richtig starker Torwart Felix Wiedwald, der genau die Bälle parierte, die er gegen Augsburg noch durchließ. Das alles gab es zuletzt selten bis gar nicht. So wird dann aus einem 2:3 ein 2:0.

Jaa, Nouri hat auch umgebaut, Viererkette und Clemens Fritz wieder rein, das sind sicher auch Faktoren, aber umgebaut hatte er auch schon vorher immer mal – die Ergebnisse waren meist ordentlich, selten mal lag er krass daneben. Zur Erinnerung: Es wurde zuletzt kritisiert, Serge Gnabry sei in der Mitte verschenkt. Gegen Mainz spielte er wieder dort – und machte das nicht schlecht, ein Tor inklusive. Ich denke, insgesamt hat eher die Konstanz der Entwicklung seit November 2016 als der spontane Wechsel der Grundausrichtung den Ausschlag zum Erfolge gegeben.

Qualität, Probleme und Punkte

Die Spiele in Augsburg und Mainz bilden das aktuelle Werder-Leistungsspektrum ganz gut ab. Bremen kämpft und kickt halbwegs strukturiert, ist auf Augenhöhe unterwegs, hat sicher genug Qualität, um die Klasse zu halten und hat seinen Stil inzwischen gefunden. Das ist gut, aber eben keine Garantie gegen den Abstieg – oder für Punkte. Es gibt in jedem Spiel der Bremer etwas zu loben, aber auch etwas zu kritisieren. Gegen Mainz (und auch gegen Augsburg) war auffällig, dass Lamine Sané große Probleme hat, bullige Mittelstürmer zu verteidigen. Fast alle gegnerischen Torchancen hatten mit diesen Zweikämpfen zu tun. Dafür hat es Werder gegen Mainz auf den Außenbahnen deutlich besser gespielt als gegen Augsburg. So oder so: Es war keine kompakte Verteidigung über 90 Minuten, sondern ein normals Werder-Spiel mit dem nötigen Glück – Spiele mit Pech gab es auch schon reichlich in den letzten Wochen und Monaten.

Man liest es ja, wie mich der FC Augsburg verfolgt. Auch und ganz besonders beim Blick auf die Tabelle. Werder fehlen die gegen den FCA so unfassbar blöd verschenkten Punkte schmerzlich. Mit nun 22 Punkten stünde man vor Augsburg und hätte eine prima Situation im Abstiegskampf. Diese merkwürdige Nouri-Woche hätte es nie gegeben in Bremen. So aber bleibt es sehr angespannt, Werder fehlen ein paar Punkte, die Saison ist aber natürlich auch noch lang genug. Es wird am Ende darauf ankommen, ob Nouris neue Werder-Stabilität (im Team insgesamt) für Punkte reicht – und dafür müssen eben viele Kleinigkeiten stimmen. Also mehr vom Mainz-Spiel und weniger von Augsburg. Aber wie man das macht? Ich habe keine Ahnung.

P.S.: Eine „Summe von Details“ sieht auch Cedric Voigt in seiner wie immer lesenswerten Taktik-Analyse bei der Kreiszeitung als Ursache für den Werder-Sieg in Mainz.

 

Werder und Nouri: Zeitspiel als beste Lösung

Es soll also weitergehen mit Alexander Nouri. Laut „Bild“ soll der Noch-Interimstrainer am Sonntag als Cheftrainer bis Saisonende unterschreiben, laut „Weser-Kurier“ soll Nouri zunächst nur bis zum Winter eine Zusage bekommen.

So oder so: Momentan ist es nicht vermittelbar, sich von Nouri zu trennen. Er hat die Bremer wieder zu einer Mannschaft gemacht, diese spielt sogar auf Augenhöhe mit der Konkurrenz, das Publikum steht wieder hinter ihr und Punkte sind inzwischen auch auf dem Konto. Nouri hat (mit seinem Team) binnen weniger Tage gute Arbeit mit sichtbaren Ergebnissen geleistet – und gute Arbeit darf auch belohnt werden.

Ob Nouri nun aber der Mann ist, der Werder perspektivisch zurück zu alter Stärke führt, weiß ich nicht. Und ich habe das Gefühl, dass auch Werders Verantwortliche das nicht wissen und sich da erstaunlich unsicher sind. Für mich daher die logische Konsequenz: Nouri darf zunächst bis zum Winter weitermachen, dann lässt sich ein belastbareres und nüchternes Fazit ziehen. Nicht nur, was den Tabellenstand angeht (am Ende wird jeder Trainer an Punkten gemessen), sondern auch, was Entwicklung der Mannschaft angeht. Auch wenn es sich seit Jahren anders anfühlt, aber Bremen hat immernoch den Anspruch, irgendwie aus diesen Tabellenregion herauszukommen und sich deutlich weiter oben zu etablieren.

Aktuell ist es für die Werder-Verantwortlichen schwierig, eine Trainerentscheidung zu treffen. Alex Nouri nun zur U23 zurückzuschicken, weil man perspektivisch von ihm womöglich nicht überzeugt ist, ist im Grunde unmöglich. Ein neuer Trainer hätte eine große Bürde zum Start, denn Nouri ist bei den Fans beliebt und würde wie ein Geist über dem neuen Trainer schweben. Andererseits haben die Werder-Bosse offenkundig auch die Befürchtung, sich in der aktuellen Situation erneut zu stark von Emotionen leiten zu lassen und die nächste nicht nachhaltige Trainerentscheidung zu treffen. Zur Erinnerung: Der Vertrag mit Viktor Skripnik wurde nach dem Klassenerhalt im Sommer gleich mal verlängert. Da waren sicherlich Emotionen im Spiel – und nicht sehr hilfreich.

Die Lösung, Nouri bis zum Winter die Chance zu geben, hat eigentlich nur Vorteile für den Verein. Werder Bremen kann eine kontigente Entscheidung über die Zeitschiene beantworten, was ja eine gängige Maßnahme ist. Aktuell besteht kein gesteigerter Handlungsbedarf, denn Nouri liefert Punkte und Erfolge, das kann man zumindest kurzfristig so laufen lassen. Und gleichzeitig haben die Werder-Bosse nun Zeit, mit anderen Kandidaten zu sprechen, um am Ende die beste Entscheidung für den Verein zu treffen (welche auch immer das sein mag). Wenn Nouri, der offenbar das Vertrauen der Spieler genießt, weiter so liefert, wird es im Winter ohnehin eine leichte Entscheidung für Frank Baumann und Co.

[UPDATE: Am Sonntag wurde Nouri zum Cheftrainer ernannt – zunächst bis zum Saisonende. Für mich die zweitbeste Lösung in der aktuellen Situation. Nun bin ich mal gespannt, wie er seinen Job erledigt.]

Ergebnis statt Erlebnis

Ein 2:2 im „Kellerduell“ bei Darmstadt 98 – was soll man jetzt davon halten als Fan von Werder Bremen. So schlecht ist es nicht, sage ich mal. Ein Erlebnis war die Partie sicher nicht, das Zuschauen tat phasenweise richtig weh. Am Ende steht aber ein Ergebnis, mit dem man leben kann.

Wer vom Bremer Gastspiel in Darmstadt irgendwas erwartet hat, ist im Grunde selber schuld. Spiele in Darmstadt sind eigentlich nie schön, immer sehr schwierig und für Werder selten erfolgreich. Aus Gründen: Auch heute hatte Bremer wieder gewaltige Probleme mit dem Gegner, wirkte irgendwie nicht gut vorbereitet und taktisch nicht unbedingt auf der Höhe. Vielleicht gibt aber auch der Kader gegen ein Team wie Darmstadt 98 einfach nicht mehr her.

Es war ein echtes Kackspiel. Halbzeit eins aus Bremer Sicht eine Katastrophe ohne echte Chance. Werder reduzierte sich freiwillig auf eine Kampf-Einheit – eine Kategorie, in der man es schwer mit Darmstadt 98 aufnehmen kann. Mentalität ist eben nicht alles im Fußball. Im zweiten Abschnitt wurde dann mehr gespielt, was vor allem an einer Person lag. Serge Gnabry, zur Pause von der Außenbahn ins Zentrum gezogen, riss das Team spielerisch im Alleingang mit, wurde oft schon vom erneut sehr tief agierenden Aufbauspieler Florian Grillitsch sehr früh angespielt, um die Angriffe einzuleiten. Gnabry brachte so mehr Tempo und sogar etwas Kreativität ins Bremer Spiel.

Insgesamt war es aber ein bescheidener Auftritt der Bremer. Was nicht falsch zu verstehen ist: Woher soll Werder auch auf einmal zaubern oder konstant überzeugen? Das zu verlangen oder zu erwarten, wäre ungerecht. Es gab ein paar gute Momente, einen erneut sehr erfreulichen Gnabry, aber auch gewohnte Probleme in den bekannten Bereichen: Dazu gehört nach wie vor das Aufbauspiel und die Offensivkraft im zentralen Zonen. Weder Clemens Fritz, noch Zlatko Junuzovic können hier aktuell überzeugen, gerade defensive Gegner wie Darmstadt zeigen dieses Manko um so deutlicher.

Und was ist nun mit Alexander Nouri, dem Interimstrainer? Der ist seiner Linie treu geblieben, hat voll auf Motivation, aber weniger auf Spielstärke gesetzt (so ließ er den zuletzt formstarken Stürmer Aron Johannsson in Bremen). Das ist okay, am Ergebnis muss er sich dann aber auch messen lassen. Ein Punktgewinn in Darmstadt ist im aktuellen Rahmen der realistischen Erwartungen schon solide, da kann und muss man als Fan mit leben.

So richtig überzeugt hat mich Nouri aber trotz des deutlichen Aufwärtstrends bisher noch nicht, was aber natürlich auch daran liegt, dass ich mit Motivationstrainern nicht so sonderlich viel anfangen kann.Schwer zu sagen, ob Nouri nun „der Richtige“ für Werder Bremen ist und wie er das Team in Zukunft jenseits der Motivationsschiene auf Kurs bringen kann. Darmstadt war für ihn der dritte Test nach Mainz und Wolfsburg – in den ersten beiden hat mir seiner Arbeit besser gefallen. Was aber wohl erwartbar war, denn in Darmstadt kann man eigentlich nichts gewinnen. Ein Kackspiel halt.